40 Tage Zuckerfrei – Fazit einer Challenge

Veröffentlicht am 26. November 2017 auf sweetlikecoffee

Hier ein kleiner Auszug meiner damaligen Erfahrungen:

Was ist jetzt mein Fazit der Challenge?

Ich fühle mich soooo viel besser. Zuckerfrei hat sehr viele positive Auswirkungen auf mich, meinen Körper und meine Seele gehabt. Ich fühle mich einfach wohler.

Optisch/körperlich gesehen lassen sich also folgende positive Veränderungen feststellen: -5 kg und über 6cm weniger beim Taillenumfang. Alles in allem schaue ich glaube ich schlanker aus. An der Rückseite meiner Oberarme hatte ich oft sehr raue Haut, eigentlich fast einen kleinen Ausschlag. Der hat sich massiv reduziert.

Seelisch gesehen fühle ich mich viel ausgeglichener. Ich habe das Gefühl, dass ich weniger Stimmungsschwankungen habe, weniger schnell grantig werde und mich auch so besser unter Kontrolle habe. Klar ärgere ich mich über blöde Menschen. Das tut jeder. Aber nicht mehr in dem Ausmaß wie früher. Ich hab mich oft innerlich stark und lang damit beschäftigt. Mir kommt vor, dass das weniger geworden ist. Traurig bin ich auch nicht mehr so oft. Klar, zwecks Herzensangelegenheiten schon, aber auch wirklich nur deshalb. Sonst hatte ich oft dieses stetig melancholische Gefühl in mir. Das ist eigentlich vollkommen weg.

Ich fühle mich einfach leichter. Ausgeglichener. Besser. Das mit dem Schlafen habe ich schon in einen meiner letzten Einträge erwähnt. Ich schlafe wirklich besser. Dieses Nachmittagstief ist weg und ich habe tagsüber mehr Energie. Dafür bin ich Abends müde und geh meist jetzt zwischen 22 und Mitternacht schlafen. Sonst war es immer erst weit nach Mitternacht.

Das mit dem Hunger, den ich am Anfang immer hatte, hat sich auch gut eingependelt. Ich glaube das war gar kein Hunger, sondern der Körper der „Verdammt! Gib mir Zucker!“ geschrieben hat.

Schließlich hab ich ja gut, abwechslungsreich, nahhaft und bunt gegessen. Beschreibungen zu den einzelnen Köstlichkeiten gibts auf meinen Instagram-Account. Rezepte davon und weitere gibts auf Anfrage natürlich sehr gerne.

Wie geht es jetzt weiter?

Also ich habe für mich beschlossen weiterhin weitgehend Zuckerfrei zu leben. Ich habe zwar einen Schrank voller Süßigkeiten, aber die soll nur sehr selten geöffnet werden. Alles was ich noch an Fertigprodukten gefunden habe, verschenke ich. (Es gibt immer ein paar arme Studenten, die alles essen.) Ich werde weiterhin so oft es geht selbst kochen, Brot backen (übrigens mein neues Hobby) und weiterhin auf gesunde und zuckerfrei Produkte zurückgreifen. Und so oft es geht auch am Benediktinermarkt einkaufen. Hat sich nämlich wirklich ausgezahlt letztens.

Was ich nicht machen werde. Mich darum sorgen ob Zucker drinnen ist oder nicht, wenn ich Essen gehe. Das lässt sich kaum vermeiden oder ist auf Dauer zu anstrengend. Man kann eine gesunde Alternative wählen, aber komplett Zuckerfrei beim Essen gehen ist leider nicht in jedem Restaurant möglich. Gut. Ich war in der Zeit außer im Kurzurlaub nie Essen. Aber da war fix kein Zucker drinnen, weil mein Essen aus Fleisch mit Fleisch bestanden hat. Das Weißbrot hat nämlich meine Begleitung gegessen. Aber auch wenn man denkt, man isst gesund und isst Salat. Dressings sind voll Zucker, in manchen Essigen ist Zucker drinnen, Fertigkräutermischungen enthalten Zucker. Oder ist ja nur eine Suppe. In Suppenpulver ist auch Zucker drinnen. Beim Essen gehen werde ich ein Aug zudrücken. Man muss es ja nicht übertreiben und sich selbst alles schwer machen.

Ich denke wenn ich den größten Teil der Zeit auf Zucker verzichte, kann es ab und an schon mal was sein wo Zucker drinnen ist. Wichtig ist mir einfach nur, ihn stark zu reduzieren. Weil ich einfach gemerkt habe, wie gut es mir ohne ihn geht.

4 Kommentare

  1. Interessanter Bericht. Ich versuche auch größtenteils auf Zucker zu verzichten, bin aber noch sehr nachlässig, was Produktinhalte von „Fertigprodukten“, wie Frischkäse betrifft. Das lese ich fast nie durch. Und naja, zur Weihnachtszeit ist der Zucker eh überall. Ich werde aber versuchen ihn wirklich wieder mehr einzuschränken 🙂
    Liebe Grüße
    Dorie von http://www.thedorie.com

    • Danke 🙂

      Ja ich hab mir vor meiner ersten Challenge auch nicht wirklich Gedanken gemacht, was ich da alles so an Zucker zu mir nehmen. Seither gehe ich aber einfach achtsamer damit um. Natürlich schlemme ich mal ohne schlechtes Gewissen, aber manche Dinge wandern nicht mehr in meinen Einkaufskorb, weil es gesündere Alternativen dazu gibt und ich ich dann bewusst dafür entscheide. 🙂 Und zu Weihnachten ist es sowieso schwer auf seinen Zuckerkonsum zu achten ^^

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