Gleichberechtigung von Männern und Frauen

In der sich entwickelnden, globalisierenden und modernisierenden Welt gibt es eine Krankheit, die sich heilen lässt: Die Diskriminierung ! Aus allen Teilen der Welt gib es Diskriminierung, seien es sexistisch, seien es ethnisch oder geistlich.

1. Gleichstellung zwischen Männern und Frauen in der Bildung

Laut FrauenDatenReport, den das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung alle fünf Jahre herausgibt, sind Frauen immer gebildeter. In Schulbildung haben sie die Männer inzwischen überholt: 40,6 Prozent der Frauen bis 30 Jahre hatten im Jahr 2004 Abitur. Von den Männern waren es nur 37,8 Prozent. Unter den Hochschulabsolventen herrscht inzwischen Geschlechtergleichheit; die ehemalige Dominanz der Männer ist gebrochen.

2. Diskriminierung wegen des Geschlechts auf dem Arbeitsmarkt

Immer noch ist Diskriminierung wegen des Geschlechts auf dem Arbeitsmarkt üblich. Frauen, die ganztags arbeiten, verdienen in Westdeutschland durchschnittlich 23 Prozent, im Osten10 Prozent weniger als Männer. Nahmen die Lohnunterschiede in den letzten 50 Jahren ab, ist der Aufholprozess nun fast zum Stillstand gekommen. In Ostdeutschland entwickeln sich die Einkommen von Mann und Frau sogar wieder sehr unterschiedlich.

3. Verteilung der Arbeitszeit zwischen den Geschlechtern

Nicht viel besser sieht es bei der Verteilung der Arbeitszeit zwischen den Geschlechtern aus Zwar ist der Anstieg der Frauenerwerbsquote ein unumkehrbarer Trend, doch das Bild täuscht: Die Zahl der Frauen, die voll beschäftigt sind, hat stark abgenommen: von 1991 bis 2004 um 1,6 Millionen. Die Frauenquote stieg nur, weil gleichzeitig 1,8 Millionen Frauen mehr in Teilzeit arbeiteten. Dabei sind Frauen in Westdeutschland weit häufiger teilzeitbeschäftigt (45 Prozent) als in Ostdeutschland (28 Prozent).

Das Titelbild : cnnturk.com

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